Die Player vs. Player Features in Warhammer Online
Realm vs. Realm
Schon in der Hintergrundgeschichte von Warhammer Online geht es eigentlich nur um eines: den Krieg! Was wäre ein solches MMORPG also ohne Kämpfe unter Spielern? Das Realm vs. Realm (Reich gegen Reich) System von Warhammer Online sorgt für jede Menge Action. Das Ziel ist es, die Gebiete sowie die Hauptstadt des Feindes zu erobern, dabei hat jedes Volk einen Erzfeind. Die Zwerge treten hauptsächlich gegen Grünhäute an, das Imperium prügelt sich mit dem Chaos und die Dunkelelfen wollen den Hochelfen den Hals umdrehen. Wenn ihr allerdings als Zwerg gegen das Chaos antreten wollt, könnt ihr dies im weiteren Spielverlauf gemeinsam mit euren verbündeten Rassen tun. Gegen die freundlich gesinnten Völker Hochelfen oder Imperium könnt ihr als Zwerg jedoch nicht kämpfen.
ErzfeindeZwerge vs. Grünhäute
Imperium vs. Chaos
Hochelfen vs. Dunkelelfen
Schon direkt zu Spielbeginn könnt ihr gegen andere Spieler antreten - einige Quests fordern euch sogar dazu auf, es ist allerdings nicht zwingend notwendig, gegen andere Spieler in die Schlacht zu ziehen. Jedoch definitiv empfehlenswert, denn in der gesamten Welt gibt es hauptsächlich Player vs. Player Gebiete, in denen Kämpfe unter anderen Spielern legal sind. Betretet ihr eine so genannte PvP-Zone werdet ihr automatisch geflaggt - sozusagen für den Kampf gegen andere Spieler freigeschaltet. Ihr könnt nun andere Spieler angreifen oder attackiert werden.
Sobald ihr das PvP-Gebiet verlasst, seid ihr noch eine gewisse Zeit offen für Angriffe anderer Spieler, bis die Markierung verschwindet. Wer feindliche Nicht-Spieler-Charaktere der Welt angreift, kann jedoch auch in sicheren Regionen geflaggt werden. Ferner könnt ihr euch auch manuell für Gefechte gegen andere Spieler freischalten.
In den Kampfregionen gibt natürlich auch diverse Quests, bei denen ihr gegen andere Spieler antreten müsst und Erfahrung, Siegespunkte und Belohnungen abstaubt. Ferner könnt ihr könnt Gebiete der feindlichen Fraktion einnehmen und später sogar die Hauptstadt dem Erdboden gleich machen.
Siegespunkte
Siegespunkte (Victory Points) erhaltet ihr während des PvE (Player vs. Environment), durch offene Kämpfe unter Spielern sowie den Szenarien (dazu mehr weiter unten oder unter PvP-Szenarien). Wer Quests erledigt, clevere Aktionen durchführt oder Feinde ins Jenseits befördert, trägt zur Stärke seiner Fraktion bei und erhält Siegespunkte. Der Fraktion, welche die meisten Siegespunkte hat, winken ein paar Boni. Ferner könnt ihr mit vielen Siegespunkten auch Gebiete einnehmen.
Beute
Wer im Player vs. Player andere Spieler niederstreckt, erhält zufallsgenerierte Gegenstände, die jedoch nicht von dem Opfer stammen. Der getötete Spieler verliert also kein Item wenn er ins Gras beißt, auch keine Erfahrung. Die Beute kann oftmals sehr nützlich sein - ob unglaublich tolle Schwerter zu finden sind, ist jedoch nicht bekannt.
Die Arten des PvP
Geplänkel
Geplänkel sind spontane Gefechte, die in den PvP-Gebieten ablaufen. Ein Spieler stößt auf einen Feind und der Kampf beginnt. Auch zufällige Gefechte unter Gruppen bezeichnet man als Geplänkel.
Schlachtfelder
Auf den Schlachtfeldern müssen Spieler bestimmte strategische Punkte auf der Karte einnehmen und diese so lang wie möglich halten. Warhammer Online knüpft hier ein als „Capture the Flag" bezeichnetes System an, bei dem ihr jedoch keine Flaggen, sondern Bastionen und mehr einnehmen müsst. Natürlich kommt es hier auch zu Kämpfen unter den Spielern und ihr könnt jede Menge Siegespunkte abstauben.
Szenarien
Szenarien sind instanzierte, also nur für bestimmte Spieler sichtbare, Schlachtfelder. Die Schlachten sind somit ausgewogen, denn es treten jeweils 12 gegen 12 bis zu 24 gegen 24 Spieler der jeweiligen Fraktionen (Ordnung/Zerstörung) gegeneinander an.
In den instanzierten PvP Bereichen habt ihr 15 bzw. 20 Minuten Zeit um eure Ziele (gegenerische Spieler töten, Gebiete erobern, Artefakte halten) zu erreichen - das Szenario endet jedoch spätestens, wenn ein Team 500 Punkte erreicht hat. Sollte euch die Zeit vorher ausgehen, endet das Szenario und es gewinnt das Team, das bis dahin die meisten Punkte erspielt hat. Lange Wartezeiten soll es ebenfalls nicht geben, da die fehlenden Personen gegen einen NPC-Söldner ersetzt werden, der in der Schlacht antritt.
Weitere Informationen zum Thema findet ihr unter dem Menupunkt „Szenarien" in der Navigation. 
Kampagne
In der Kampagne versucht ihr die feindlichen Gebiete sowie die Hauptstadt des Gegners zu erobern. Die dynamische Option im RvR erlaubt es, die Landfläche der eigenen Fraktion zu vergrößern. Insgesamt gibt es drei Kriegschauplätze: Imperium vs. Chaos, Zwerge vs. Grünhäute, Hochelfen vs. Dunkelelfen, die wiederum in 11 Zonen unterteilt sind. Am Anfang des Spiels verfügt jedes Volk über fünf Zonen - 15 für jede Fraktion. Weiterhin gibt es insgesamt drei Zonen, die zum Start noch neutral und nicht von einer Seite besetzt sind.
Wer sich im Kampf besonders tapfer schlägt und viele Siegespunkte für seine Fraktion sammelt, kann dazu beitragen, dass ein Gebiet oder gar die Hauptstadt des Feindes erobert wird. Hier winken euch massig tolle Belohnungen. Dabei kommt es allerdings darauf an ob die jeweilige Hauptstadt reich oder arm ist und ihr bekommt dementsprechend viel oder wenig Beute. So hat die Hauptstadt einer z.B. unterbevölkerten Fraktion die Möglichkeit sich zu erholen, ohne täglich angegriffen zu werden. Alle Siege und Niederlagen wirken sich auf den Machtbalken der Region aus. Doch Vorsicht ist geboten, schließlich lässt sich der Feind seine liebste Bastion auch nicht einfach so wegschnappen.
Die Belagerungen
Die Städtebelagerungen sind ein besonders spannendes Feature, bei dem ihr euch Belagerungswaffen wie Kanonen oder Katapulte basteln müsst. Ist das Gerät fertig gebaut, wechselt der Angreifer in die Ego-Perspektive und kann Stadtmauern und Feinde unter Beschuss nehmen. Wer eine Stadt erobert, wird diese erstmal zerstört vorfinden und kann den Ort plündern - bei einer erfolgreichen Verteidigung gibt es hingegen eine Militärparade.
Zum Schutz der Regionen gibt es natürlich auch verschiedene Befestigungsanlagen: Von kleinen Hütten, bis hin zu starken Geschütztürmen und richtigen Burgen, die im Glanz des jeweiligen Volkes schimmern. Ferner können diese Festungen von Gilden eingenommen werden, deren Banner dann am Gebäude angebracht werden.
Aber Achtung: Nur Gilden haben die Möglichkeit, Burgen und Türme einzunehmen - Einzelspieler können höchstens helfen. Außerdem sind die Eroberungen dank der Kollisionsabfrage, relativ schwierig! Wer ohne Belagerungswaffen loszieht, hat oftmals schon verloren. Spieler können in Warhammer Online nämlich nicht mehr einfach durch ihren Feind durchrennen. Durchgänge werden also regelrecht blockiert. So können Krieger an der Front kämpfen und eine Wand bilden, um die Fernkämpfer und Heiler im Hintergrund zu schützen.





